34a-Jack Alternative: 34a-quiz.de im Vergleich

Wer nach 34a-Jack sucht, sucht meist ein Lernportal für die IHK-Sachkundeprüfung §34a GewO — 34a-Jack ist eines von mehreren kostenlosen Angeboten dafür. 34a-quiz.de deckt denselben Stoff ab, mit interaktiver Prüfungssimulation im echten Format, KI-Erklärungen zu jeder Frage und 30 Übungsfragen direkt hier unten kostenlos zum Durcharbeiten.

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34a-Jack im Überblick — und was 34a-quiz.de anders macht

34a-Jack ist ein kostenloses Lernportal für die Sachkundeprüfung §34a GewO mit eigenem Lernmaterial (nach Anbieterangabe über 228 Seiten) und mehr als 720 Übungsfragen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Für alle, die reinen Textstoff zum Selbststudium suchen, ist das ein solides kostenloses Angebot.

34a-quiz.de verfolgt einen anderen Ansatz: statt statischer Lernseiten steht die interaktive Auswertung im Mittelpunkt — inklusive Prüfungssimulation im echten 82-Fragen-Format, KI-Erklärungen, die auf Wunsch auch auf Türkisch, Arabisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Englisch oder Ukrainisch erklären, und einer Fortschrittsauswertung je Sachgebiet.

Kriterium34a-Jack34a-quiz.de
FormatLernseiten + Übungsfragen zum DurchlesenInteraktiver Trainer mit sofortiger Auswertung
PrüfungssimulationTestprüfungen im eigenen Format82 Fragen / 120 Minuten — das aktuelle IHK-Format
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EinstiegKostenlos30 Fragen dauerhaft kostenlos, Vollzugang kostenpflichtig

Gut zu wissen, bevor du übst

In der echten schriftlichen §34a-Sachkundeprüfung kann bei einer Frage mehr als eine Antwort richtig sein — bei manchen Fragen sind es eine, bei anderen zwei richtige Antworten, nicht immer nur eine. Lies dir jede Frage deshalb genau durch, egal welches Lernmaterial du nutzt — Details dazu auf unserer Seite zum Prüfungsablauf.

30 Übungsfragen mit Lösungen und Erklärungen

Klick auf eine Frage, um die Antwortmöglichkeiten, die richtige Lösung (mit ✓ markiert) und die Erklärung aufzuklappen. Die Auswahl deckt alle 7 Sachgebiete der Sachkundeprüfung ab. Erst selbst überlegen, dann aufklappen.

1.Recht der öffentlichen Sicherheit und OrdnungWelche Behörde ist in der Regel für die Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb eines Bewachungsgewerbes nach § 34a GewO zuständig?

Eine Antwort ist richtig:

Das für den Betriebssitz örtlich zuständige Landespolizeipräsidium und Ordnungsamt
Die nach Landesrecht zuständige Behörde, oft das Gewerbe- oder Ordnungsamt ✓ richtig
Die Industrie- und Handelskammer, bei der das Gewerbe angemeldet wird
Das Bundesministerium des Innern und für Heimat als oberste Bundesbehörde
Erklärung

Nach § 34a GewO bedarf der Gewerbetreibende einer Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Bestimmung der konkreten Behörde erfolgt durch Landesrecht, meist sind dies die Gewerbe- bzw. Ordnungsämter. Die IHK ist nur für die Sachkundeprüfung zuständig.

Rechtsgrundlage: § 34a Abs. 1 GewO

2.Recht der öffentlichen Sicherheit und OrdnungWelche Voraussetzung muss ein Bewacher erfüllen, um Tätigkeiten an der Kontrolle von Zugangsberechtigungen zu Diskotheken oder leitende Tätigkeiten ausüben zu dürfen?

Eine Antwort ist richtig:

Die erfolgreich abgelegte 40-stündige Unterrichtung nach § 34a GewO
Eine mindestens dreijährige Tätigkeit im Bewachungsgewerbe
Der Nachweis der bei der IHK bestandenen Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ✓ richtig
Die Eintragung des Bewachers im Bewacherregister nach § 11b GewO
Erklärung

Für bestimmte Tätigkeiten wie die Kontrolle der Zugangsberechtigung zu gastgewerblichen Diskotheken sowie für leitende Tätigkeiten ist nach § 34a Abs. 1a GewO die erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung erforderlich. Die bloße Unterrichtung genügt hierfür nicht.

Rechtsgrundlage: § 34a Abs. 1a GewO

3.Recht der öffentlichen Sicherheit und OrdnungAuf welche rechtliche Grundlage kann sich ein Wachmann berufen, wenn er einen flüchtenden Ladendieb auf frischer Tat festhält?

Eine Antwort ist richtig:

Auf das Polizei- und Ordnungsrecht des jeweiligen Bundeslandes am Tatort
Auf das vorläufige Festnahmerecht jedermanns nach § 127 Abs. 1 StPO ✓ richtig
Auf die Vorschriften der Bewachungsverordnung zum Objektschutz
Auf die dem Unternehmer erteilte Erlaubnis nach § 34a GewO
Erklärung

Das vorläufige Festnahmerecht ergibt sich aus § 127 Abs. 1 StPO (Jedermannsrecht), wenn jemand auf frischer Tat betroffen oder verfolgt wird und Fluchtgefahr besteht oder die Identität nicht sofort festgestellt werden kann. Dies ist ein Recht, das jedem Bürger zusteht.

Rechtsgrundlage: § 127 Abs. 1 StPO

4.Recht der öffentlichen Sicherheit und OrdnungWie lange dauert die Unterrichtung im Bewachungsgewerbe nach der Bewachungsverordnung für Wachpersonen mindestens?

Eine Antwort ist richtig:

120 Unterrichtsstunden
80 Unterrichtsstunden
40 Unterrichtsstunden ✓ richtig
24 Unterrichtsstunden
Erklärung

Nach der Bewachungsverordnung beträgt die Unterrichtung für Wachpersonen mindestens 40 Unterrichtsstunden. Eine Unterrichtsstunde umfasst dabei 45 Minuten.

Rechtsgrundlage: § 6 Abs. 1 BewachV

5.Straf- und VerfahrensrechtWas versteht das Strafgesetzbuch unter Notwehr nach § 32 StGB?

Eine Antwort ist richtig:

Die verhältnismäßige Vergeltung eines soeben beendeten Angriffs
Die erforderliche Verteidigung gegen einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff ✓ richtig
Die vorsorgliche Abwehr eines für den Abend angekündigten Angriffs
Die Verteidigung gegen einen rechtmäßigen Angriff, sofern erforderlich
Erklärung

Nach § 32 StGB ist Notwehr die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. Der Angriff muss gegenwärtig (unmittelbar bevorstehend, andauernd) und rechtswidrig sein.

Rechtsgrundlage: §32 StGB

6.Straf- und VerfahrensrechtWelche drei Merkmale muss ein Angriff aufweisen, damit ein Notwehrrecht nach § 32 StGB besteht?

Eine Antwort ist richtig:

Er muss gegenwärtig, rechtswidrig und auf ein notwehrfähiges Rechtsgut gerichtet sein ✓ richtig
Er muss vorsätzlich, gefährlich und nachts erfolgen
Er muss schriftlich angekündigt, ernst gemeint und körperlich sein
Er muss tödlich, heimtückisch und unprovoziert sein
Erklärung

Ein Angriff im Sinne des § 32 StGB muss gegenwärtig (unmittelbar bevorstehend, gerade stattfindend oder noch andauernd) und rechtswidrig sein sowie sich gegen ein notwehrfähiges Rechtsgut richten. Erst dann entsteht das Notwehrrecht.

Rechtsgrundlage: §32 StGB

7.Straf- und VerfahrensrechtEin Angreifer flieht nach einem Faustschlag bereits davon. Darf der Bewacher ihn aus Notwehr noch niederschlagen?

Eine Antwort ist richtig:

Ja, weil der Angreifer eine Straftat begangen hat
Ja, weil Notwehr auch zur Bestrafung des Täters dient
Nein, weil der Angriff mit der Flucht beendet ist und somit nicht mehr gegenwärtig ist ✓ richtig
Nein, denn das Notwehrrecht endet mit dem Angriff und dient nicht der nachträglichen Vergeltung
Erklärung

Notwehr nach § 32 StGB setzt einen gegenwärtigen Angriff voraus. Flieht der Angreifer, ist der Angriff beendet und nicht mehr gegenwärtig. Ein Zuschlagen wäre keine Notwehr, sondern eine eigenständige Körperverletzung. Es käme allenfalls ein Festnahmerecht nach § 127 StPO in Betracht.

Rechtsgrundlage: §32 StGB

8.Bürgerliches RechtWelche grundlegende Rechtsfolge regelt § 823 Abs. 1 BGB?

Eine Antwort ist richtig:

Wer Körper, Gesundheit, Freiheit oder Eigentum eines anderen widerrechtlich verletzt, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet ✓ richtig
Wer eine vertraglich geschuldete Leistung schuldhaft nicht erbringt, haftet dem Gläubiger allein auf den Verzögerungsschaden
Wer eine fremde bewegliche Sache gutgläubig erwirbt, wird auch vom Nichtberechtigten deren Eigentümer
Wer etwas ohne rechtlichen Grund erlangt hat, schuldet dem Betroffenen die Herausgabe der Bereicherung
Erklärung

§ 823 Abs. 1 BGB ist die zentrale Norm der deliktischen Haftung. Wer eines der genannten Rechtsgüter widerrechtlich und schuldhaft verletzt, ist zum Schadensersatz verpflichtet. Es handelt sich um Zivilrecht, nicht um Strafrecht.

Rechtsgrundlage: § 823 Abs. 1 BGB

9.Bürgerliches RechtEin Sicherheitsmitarbeiter verletzt bei einer überzogenen Festnahme einen Besucher und fügt ihm Schmerzen zu. Welche zivilrechtliche Folge kann eintreten?

Eine Antwort ist richtig:

Der Mitarbeiter haftet zivilrechtlich nicht, weil er im Auftrag des Betreibers gehandelt hat
In Betracht kommt allein eine strafrechtliche Verfolgung, eine zivilrechtliche Haftung scheidet aus
Der Verletzte kann Schadensersatz und Schmerzensgeld nach §§ 823, 253 BGB verlangen ✓ richtig
Der Verletzte ist auf die Erstattung einer Strafanzeige bei der Polizei beschränkt
Erklärung

Bei einer widerrechtlichen Körperverletzung entsteht nach § 823 Abs. 1 BGB ein Schadensersatzanspruch, der gemäß § 253 Abs. 2 BGB auch ein Schmerzensgeld umfasst. Zivil- und Strafrecht können nebeneinander bestehen.

Rechtsgrundlage: § 823 Abs. 1 BGB, § 253 Abs. 2 BGB

10.Bürgerliches RechtWas versteht man unter Notwehr im Sinne des § 227 BGB?

Eine Antwort ist richtig:

Eine Verteidigung, die auch dann zulässig ist, wenn sie das erforderliche Maß deutlich überschreitet
Die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff abzuwenden ✓ richtig
Die vorbeugende Abwehr eines erst in der Zukunft drohenden Angriffs
Eine Gegenwehr, die vorrangig der Bestrafung des Angreifers dienen soll
Erklärung

§ 227 BGB definiert Notwehr als die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff abzuwenden. Der Angriff muss gegenwärtig (nicht zukünftig) sein und die Verteidigung erforderlich, nicht unbegrenzt.

Rechtsgrundlage: § 227 BGB

11.DatenschutzrechtWelche der folgenden Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten ist in Art. 5 DSGVO verankert?

Eine Antwort ist richtig:

Der Grundsatz der unbegrenzten Datenspeicherung zu Sicherheitszwecken
Der Grundsatz der Datenminimierung (Datensparsamkeit) ✓ richtig
Der Grundsatz der Gewinnmaximierung durch Datennutzung
Der Grundsatz der freien Weitergabe an Dritte
Erklärung

Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO regelt den Grundsatz der Datenminimierung: Es dürfen nur die Daten erhoben werden, die für den Zweck erforderlich und angemessen sind. Eine unbegrenzte Speicherung widerspricht zudem dem Grundsatz der Speicherbegrenzung.

Rechtsgrundlage: Art. 5 DSGVO

12.DatenschutzrechtEin Bewachungsunternehmen möchte personenbezogene Daten verarbeiten. Wann ist diese Verarbeitung nach Art. 6 DSGVO grundsätzlich rechtmäßig?

Eine Antwort ist richtig:

Wenn das Sicherheitsinteresse des Auftraggebers die Verarbeitung nahelegt
Sobald die Daten verschlüsselt auf einem Server gespeichert werden
Wenn eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO vorliegt, etwa Einwilligung oder Vertrag ✓ richtig
Wenn die Geschäftsführung des Bewachungsunternehmens die Verarbeitung schriftlich anordnet
Erklärung

Nach Art. 6 Abs. 1 DSGVO ist die Verarbeitung nur rechtmäßig, wenn mindestens eine Rechtsgrundlage erfüllt ist, etwa Einwilligung, Vertragserfüllung, rechtliche Verpflichtung oder berechtigtes Interesse. Ein bloßes Sicherheitsinteresse oder eine interne Genehmigung genügen allein nicht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 DSGVO

13.DatenschutzrechtWas sind 'personenbezogene Daten' im Sinne der DSGVO?

Eine Antwort ist richtig:

Informationen, die sich auf eine identifizierbare natürliche Person beziehen ✓ richtig
Der vollständige Name und die Anschrift einer betroffenen Person
Daten von Personen, die der Verarbeitung zuvor ausdrücklich zugestimmt haben
Angaben, die sich auf juristische Personen wie Unternehmen, Vereine oder Behörden beziehen
Erklärung

Nach Art. 4 Nr. 1 DSGVO sind personenbezogene Daten alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Daten juristischer Personen sind nicht erfasst, und der Begriff ist weiter als nur Name und Anschrift.

Rechtsgrundlage: Art. 4 DSGVO

14.WaffenrechtWelches Dokument berechtigt grundsätzlich zum Führen einer scharfen Schusswaffe in der Öffentlichkeit?

Eine Antwort ist richtig:

Der Waffenschein ✓ richtig
Die Waffenbesitzkarte (WBK)
Der Kleine Waffenschein
Der Munitionserwerbsschein
Erklärung

Nach § 10 Abs. 4 WaffG wird die Erlaubnis zum Führen einer Schusswaffe durch einen Waffenschein erteilt. Die Waffenbesitzkarte berechtigt nur zum Besitz, der Kleine Waffenschein gilt nur für erlaubnisfreie Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen.

Rechtsgrundlage: § 10 Abs. 4 WaffG

15.WaffenrechtWozu berechtigt der sogenannte 'Kleine Waffenschein'?

Eine Antwort ist richtig:

Zum dienstlichen Führen scharfer Kurzwaffen im bewachten Objekt
Zum Erwerb halbautomatischer Selbstladepistolen im Kaliber 9 mm
Zum Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen mit PTB-Zulassungszeichen ✓ richtig
Zum verdeckten Tragen beliebiger Hieb- und Stoßwaffen im öffentlichen Verkehrsraum und in Gebäuden
Erklärung

Der Kleine Waffenschein berechtigt gemäß Anlage 2 Abschnitt 2 WaffG zum Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, die das PTB-Zulassungszeichen tragen. Er berechtigt nicht zum Führen scharfer Schusswaffen.

Rechtsgrundlage: WaffG Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 3

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16.WaffenrechtEin Sicherheitsmitarbeiter möchte ein Reizstoffsprühgerät zur Tierabwehr (z.B. gegen Hunde) führen. Was gilt rechtlich?

Eine Antwort ist richtig:

Für das Führen ist ein von der Waffenbehörde erteilter Waffenschein erforderlich
Als 'zur Tierabwehr' gekennzeichnete Reizstoffsprühgeräte dürfen erlaubnisfrei geführt werden ✓ richtig
Solche Geräte sind als verbotene Gegenstände nach Anlage 2 eingestuft
Für das Führen wird eine Waffenbesitzkarte der zuständigen Behörde benötigt
Erklärung

Reizstoffsprühgeräte, die als Tierabwehrgeräte gekennzeichnet sind, gelten nicht als Waffe im Sinne des WaffG und dürfen erlaubnisfrei geführt werden. Geräte mit gesundheitsschädlichen Stoffen oder ohne entsprechende Kennzeichnung (z.B. mit Prüfzeichen für Menschen) unterliegen anderen Regeln.

Rechtsgrundlage: WaffG Anlage 1 / Anlage 2 Abschnitt 2

17.UnfallverhütungsvorschriftenWelche Unfallverhütungsvorschrift ist speziell für das Wach- und Sicherheitsgewerbe maßgeblich?

Eine Antwort ist richtig:

DGUV Vorschrift 1 (Grundsätze der Prävention)
DGUV Vorschrift 23 (Wach- und Sicherheitsdienste) ✓ richtig
DGUV Vorschrift 3 (Elektrische Anlagen)
DGUV Vorschrift 70 (Fahrzeuge)
Erklärung

Die DGUV Vorschrift 23 (vormals BGV C7/VSG 4.7) regelt branchenspezifisch die Unfallverhütung für Wach- und Sicherheitsdienste. Sie konkretisiert die allgemeinen Arbeitsschutzpflichten für die Besonderheiten dieses Gewerbes.

Rechtsgrundlage: DGUV Vorschrift 23

18.UnfallverhütungsvorschriftenWer trägt nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) die Hauptverantwortung für den Arbeitsschutz im Bewachungsunternehmen?

Eine Antwort ist richtig:

Der Arbeitgeber bzw. Unternehmer ✓ richtig
Die zuständige Berufsgenossenschaft als Träger
Die Beschäftigten jeweils für sich allein
Die zuständige Gewerbeaufsichtsbehörde
Erklärung

Nach § 3 ArbSchG ist der Arbeitgeber verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu treffen. Er trägt die Hauptverantwortung, auch wenn Beschäftigte eigene Mitwirkungspflichten haben.

Rechtsgrundlage: § 3 ArbSchG

19.UnfallverhütungsvorschriftenWie oft müssen Sicherheitsmitarbeiter mindestens über Gefahren und Schutzmaßnahmen unterwiesen werden?

Eine Antwort ist richtig:

Einmalig bei der Einstellungsschulung
Mindestens einmal jährlich sowie bei Bedarf ✓ richtig
Im Abstand von fünf Jahren
Erst nach einem Arbeitsunfall
Erklärung

Nach § 12 ArbSchG und § 4 DGUV Vorschrift 1 muss die Unterweisung bei Einstellung, bei Veränderungen und danach regelmäßig, mindestens jedoch einmal jährlich, erfolgen. So bleibt das Sicherheitsbewusstsein aktuell.

Rechtsgrundlage: § 12 ArbSchG

20.Umgang mit MenschenWie sollte sich eine Sicherheitskraft einer offensichtlich aggressiven Person gegenüber positionieren?

Eine Antwort ist richtig:

Leicht seitlich versetzt mit ausreichendem Sicherheitsabstand, um reaktionsfähig zu bleiben ✓ richtig
Direkt frontal und sehr nah an der Person, um durch Dominanz Respekt und Autorität zu signalisieren
Mit dem Rücken zur Person zugewandt, um durch betontes Desinteresse eine Beruhigung zu erreichen
In unmittelbarem Körperkontakt, um die Person bei Bedarf sofort festhalten und fixieren zu können
Erklärung

Eine seitlich versetzte Position mit ausreichendem Abstand schützt die Sicherheitskraft, vermeidet eine als bedrohlich empfundene Frontalkonfrontation und erhält die eigene Reaktionsfähigkeit. Dies entspricht den Eigensicherungsgrundsätzen der DGUV Vorschrift 23.

Rechtsgrundlage: BewachV Anlage 2 Nr. 6

21.Umgang mit MenschenWas ist beim aktiven Zuhören in einer Konfliktsituation entscheidend?

Eine Antwort ist richtig:

Den Gesprächspartner möglichst oft zu unterbrechen, um die Kontrolle über das Gespräch zu behalten
Rasch eigene Lösungen vorzugeben, ohne den anderen seine Sicht in Ruhe ausführen zu lassen
Dem Gegenüber durch Nachfragen und Zusammenfassen zu zeigen, dass man ihn verstanden hat ✓ richtig
Während des Gesprächs auf das Mobiltelefon zu schauen, angeblich um sich Notizen zu machen
Erklärung

Aktives Zuhören bedeutet, dem Gesprächspartner volle Aufmerksamkeit zu schenken, durch Nachfragen und Paraphrasieren Verständnis zu signalisieren und ihn ausreden zu lassen. Dies baut Vertrauen auf und wirkt deeskalierend.

Rechtsgrundlage: BewachV Anlage 2 Nr. 6

22.Umgang mit MenschenWelches Verhalten ist gegenüber einer Person in einem akuten Erregungszustand am sinnvollsten?

Eine Antwort ist richtig:

Lautstark und betont befehlend auftreten, um die aufgebrachte Person einzuschüchtern und ruhigzustellen
Ruhig und mit klarer, einfacher Sprache sprechen und der Person Verständnis signalisieren ✓ richtig
Die Person mit vielen komplexen Sachargumenten von der Unbegründetheit ihrer Erregung überzeugen
Die Erregung durch ironische Bemerkungen herunterspielen, damit die Person sie nicht so ernst nimmt
Erklärung

Bei erregten Personen ist eine ruhige, langsame Sprechweise mit kurzen, klaren Sätzen wichtig, da die Aufnahmefähigkeit eingeschränkt ist. Verständnis und ein respektvoller Umgang reduzieren die emotionale Anspannung.

Rechtsgrundlage: BewachV Anlage 2 Nr. 6

23.Umgang mit MenschenWelche Grundregel gilt für die Eigensicherung beim Umgang mit potenziell gewaltbereiten Personen?

Eine Antwort ist richtig:

Die eigene Sicherheit ist einer möglichst schnellen Konfliktlösung nachzuordnen
Fluchtwege sind zu vernachlässigen, solange man der Person körperlich überlegen ist
Man sollte möglichst allein handeln, um keine Kollegen in Gefahr zu bringen
Der eigene Schutz und das Freihalten von Fluchtwegen haben eine hohe Priorität ✓ richtig
Erklärung

Die Eigensicherung ist ein zentraler Grundsatz. Eine Sicherheitskraft muss stets auf den eigenen Schutz achten, Fluchtwege freihalten und einen Rückzug ermöglichen. Nur eine handlungsfähige Kraft kann anderen helfen.

Rechtsgrundlage: BewachV Anlage 2 Nr. 6

24.SicherheitstechnikWofür steht die Abkürzung EMA in der Sicherheitstechnik?

Eine Antwort ist richtig:

Elektronische Meldeanlage
Einbruchmeldeanlage ✓ richtig
Externe Mehrfachalarmierung
Einbruch- und Mobilalarm
Erklärung

EMA ist die fachliche Abkürzung für Einbruchmeldeanlage. Sie dient der frühzeitigen Erkennung von unbefugtem Eindringen und der Auslösung eines Alarms. Die technischen Anforderungen sind in der DIN EN 50131 geregelt.

Rechtsgrundlage: DIN EN 50131

25.SicherheitstechnikWelche DIN-Norm regelt die Anforderungen an Alarmanlagen bzw. Einbruchmeldeanlagen?

Eine Antwort ist richtig:

DIN 14675
DIN EN 50131 ✓ richtig
DIN ISO 9001
DIN EN 1627
Erklärung

Die DIN EN 50131 ist die maßgebliche Normenreihe für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen. Sie definiert Sicherheitsgrade und Anforderungen an die einzelnen Komponenten. Die DIN 14675 hingegen betrifft Brandmeldeanlagen.

Rechtsgrundlage: DIN EN 50131

26.SicherheitstechnikWelche DIN-Norm ist für den Aufbau und Betrieb von Brandmeldeanlagen maßgeblich?

Eine Antwort ist richtig:

DIN EN 50131
DIN EN 1627
DIN 14675 ✓ richtig
DIN 18065
Erklärung

Die DIN 14675 regelt Planung, Projektierung, Errichtung, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Brandmeldeanlagen. Sie ist eine zentrale Norm im baulichen und anlagentechnischen Brandschutz. Die DIN EN 50131 betrifft demgegenüber Einbruchmeldeanlagen.

Rechtsgrundlage: DIN 14675

27.SicherheitstechnikWas bedeutet der Begriff 'Scharfschaltung' bei einer Einbruchmeldeanlage?

Eine Antwort ist richtig:

Die Anlage wird in Betriebsbereitschaft versetzt und löst bei Detektion Alarm aus ✓ richtig
Die Anlage wird stromlos geschaltet und außer Betrieb genommen
Die Anlage sendet zu Wartungszwecken einen angekündigten Probealarm
Die Ansprechempfindlichkeit der Melder wird herabgesetzt
Erklärung

Scharfschaltung bedeutet, dass die Anlage aktiviert (scharf) ist und bei Auslösung eines Melders Alarm gibt. Die Unscharfschaltung setzt die Anlage in Ruhe, etwa bei Anwesenheit berechtigter Personen. Eine ordnungsgemäße Scharf-/Unscharfschaltung ist nach DIN EN 50131 nur durch Berechtigte möglich.

Rechtsgrundlage: DIN EN 50131

28.Grundzüge der SicherheitswirtschaftWorin liegt der grundlegende Unterschied zwischen einem privaten Sicherheitsdienst und einer staatlichen Sicherheitsbehörde wie der Polizei?

Eine Antwort ist richtig:

Er kann bei Gefahr im Verzug dieselben hoheitlichen Befugnisse wie die Polizei ausüben
Er handelt nur auf Grundlage der Jedermannsrechte und vertraglicher Vereinbarungen ✓ richtig
Er darf im Rahmen des übertragenen Hausrechts eigenständig Bußgelder gegen Störer verhängen
Er untersteht der Fachaufsicht des Bundesinnenministeriums
Erklärung

Private Sicherheitsdienste haben keine hoheitlichen Befugnisse. Sie stützen sich auf die Jedermannsrechte (z.B. §127 StPO, §32 StGB, §859 BGB) und auf die im Bewachungsvertrag eingeräumten Rechte des Auftraggebers, etwa das Hausrecht.

Rechtsgrundlage: §34a GewO, §127 StPO

29.Grundzüge der SicherheitswirtschaftWelche Aufgabe übernimmt der BDSW (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft) für die Branche?

Eine Antwort ist richtig:

Er erteilt anstelle des Gewerbeamts die behördliche Erlaubnis nach § 34a GewO an die Unternehmen
Er nimmt im gesetzlichen Auftrag der IHK die Sachkundeprüfungen der Bewacher ab
Er vertritt als Arbeitgeberverband die Unternehmen und schließt für die Branche Tarifverträge ab ✓ richtig
Er beaufsichtigt als staatlich beliehene Stelle die Arbeit der zugelassenen Sicherheitsunternehmen
Erklärung

Der BDSW ist ein Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband, der die Interessen der privaten Sicherheitswirtschaft vertritt und als Tarifvertragspartei auftritt. Hoheitliche Aufgaben wie Erlaubniserteilung oder Aufsicht obliegen den Behörden.

Rechtsgrundlage: BDSW-Branchengrundsätze

30.Grundzüge der SicherheitswirtschaftWelche Rechtsnatur hat der Bewachungsvertrag in der Regel?

Eine Antwort ist richtig:

Es handelt sich um einen Dienstvertrag nach §611 BGB ✓ richtig
Es handelt sich um einen Werkvertrag nach § 631 BGB, da ein Bewachungserfolg geschuldet wird
Es handelt sich um einen Kaufvertrag nach § 433 BGB
Es handelt sich um einen Auftrag nach § 662 BGB ohne Anspruch auf Vergütung
Erklärung

Der Bewachungsvertrag ist im Regelfall ein Dienstvertrag nach §611 BGB, da das Sicherheitsunternehmen eine Tätigkeit (Bewachung) schuldet, nicht einen bestimmten Erfolg. Nur in Sonderfällen können werkvertragliche Elemente vorliegen.

Rechtsgrundlage: §611 BGB

Für wen passt welches Angebot?

Reicht dir kostenloses Lernmaterial zum Selbststudium, ist 34a-Jack eine solide Wahl. Suchst du dagegen prüfungsnahes Training mit sofortiger Auswertung pro Sachgebiet, KI-Erklärungen und einer Simulation im aktuellen 82-Fragen-Format, ist 34a-quiz.de die passendere Option — die ersten 30 Fragen kannst du dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte testen.

Häufige Fragen

Ist 34a-quiz.de eine Alternative zu 34a-Jack?

34a-quiz.de und 34a-Jack decken beide den Stoff der Sachkundeprüfung §34a GewO ab. 34a-Jack ist ein kostenloses Lernportal mit über 720 Fragen und Lernmaterial auf über 228 Seiten. 34a-quiz.de setzt zusätzlich auf eine interaktive Prüfungssimulation im echten 82-Fragen-Format, KI-Erklärungen zu jeder Frage und mehrsprachige Erklärungen. Welche Plattform besser passt, hängt davon ab, ob dir ein kostenloses Textlernportal reicht oder ob du prüfungsnahes, interaktives Training mit Auswertung suchst.

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Kann bei einer Frage in der §34a-Prüfung mehr als eine Antwort richtig sein?

Ja. Der schriftliche Teil der Sachkundeprüfung §34a GewO besteht aus Multiple-Choice-Fragen, bei denen je nach Frage eine oder zwei Antworten richtig sein können — nicht immer nur eine. Mehr dazu auf der Seite Prüfungsablauf.

Sind das die originalen IHK-Prüfungsfragen?

Nein -- die echten IHK-Prüfungsbögen variieren je nach Kammer und Termin und werden nicht veröffentlicht. Unsere Übungsfragen sind prüfungsnah formuliert und decken denselben Stoff ab, wie ihn die Bewachungsverordnung für die Sachkundeprüfung vorgibt. Das gilt für 34a-quiz.de ebenso wie für andere Anbieter.

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Rechtsgrundlagen & Quellen

Die Einzelheiten des Prüfungsverfahrens (Fragenzahl, Punkte, Antwortformat) regeln die Industrie- und Handelskammern nach § 11 Abs. 8 BewachV i. V. m. § 32 GewO durch eigene Satzung, nicht die BewachV selbst.

Stand: 08/2026 — Angaben zu 34a-Jack nach öffentlich zugänglichen Angaben des Anbieters; Angaben zu 34a-quiz.de aus dem eigenen, laufend gepflegten Bestand.